Struktur / Funktion / Verhaltensgenetik

Des Menschen Geschichte steht in seinem Gesichte:

Dein Gesicht - ein offenes Geheimnis

Bin ich die, die ich wirklich bin?

Bin ich der, der ich wirklich bin?

Die Antwort darauf lautet - für uns alle (leider) NEIN!

Wir sind die, für die wir uns selbst halten, bzw. die, die wir zu sein glauben.

Was wir zu sein glauben ist die Summe aller erinnerten Erfahrungen, die dazu dienen, das körperliche und emotionale Überleben zu fördern. Leider ist das genauso weit von der Realität wie von der wahren instinktiven Individualität entfernt.

Unser Glaubenssystem wird geprägt durch Erziehung und Autoritäten, durch Erfüllen von Erwartungen, durch "Perfekt-sein-müssen"..., und es wird von egoistischen Selbstrechtfertigungen strengstens zensiert.

Dieses Bild der Realität von uns selbst lebt im Allgemeinen Integrationszentrum (AIZ) in der linken Gehirnhälfte. Das AIZ nimmt nur einen kleinen Bereich des Großhirns ein, hat aber die Macht, die Art und Weise, wie wir auf das Leben antworten, bis zu 98 % zu kontrollieren. Es errichtet die Grenzen und "Sicherheitszonen" und bestimmt auch die "Bequemlichkeitszone".

Das Glaubenssystem hat jedoch sehr wenig mit unserem wahren Potential zu tun und noch weniger mit neuen Verhaltensalternativen und Möglichkeiten, denn es errichtet und erhält aufgrund der Kontrolle durch die AIZ den Status quo.

Vom Standpunkt des Glaubenssystems sind wir diejenigen, für die wir uns "aus Sicherheitsgründen" halten - wir sind nicht die, die wir sein könnten!

Woher kommt "Struktur / Funktion"?

Unsere wahre instinktive Individualität ist durch die Erbinformation in der DNS festgelegt vom Moment der Konzeption an bis zum Tod. Sie macht sich selbst durch das Verhältnis der Zellproportionen des Gehirns sichtbar.

Die Anatomie des Schädels und die Struktur des Gesichtes spiegeln dieses, d. h. die Struktur eines Menschen weist auf ein bestimmtes Verhalten hin. Allein durch genaues Hinschauen lässt sich vermuten, wie sich diese Person wahrscheinlich verhalten wird.

Die Prinzipien dieses Wissens über die menschliche Struktur und ihre Funktion wurden seit den Anfängen in jeder großen Kultur angewendet:

Die Ägypter, die Chinesen und die Hindus entwickelten die Psychologie ihrer Zeit auf diesen Prinzipien.

Der große Philosoph Pythagoras stellte seine Lehren über menschliches Verhalten auf diese Grundlage.

Hippokrates, der Vater der Medizin, diagnostizierte Krankheiten auf der Basis dieser Prinzipien.

Als Aristoteles im goldenen Zeitalter Griechenlands die Physiognomika schrieb, legte er seine Version dieser Prinzipien fest.

Die römischen Theatermasken basieren auf diesem Prinzip, es war ein Teil des klassischen Altertums.

Als mit Dr. Franz Josef Gall, dem Vater der Gehirnforschung, im 18. Jahrhundert die moderne Gehirnforschung begann, tauchte eine neue Annäherung an "Struktur/Funktion" auf, die Phrenologie. Sie wurde rasch zur Psychologie des viktorianischen Zeitalters. Jahrelang wurden mehr Phrenologiebücher verkauft als Bibeln.

Nach dem ersten Weltkrieg entwickelte sich die Gehirnforschung mit Reisenschritten, ebenso das Wissen über Genetik. Zur selben Zeit verbreitete Sigmund Freud eine neue Sicht der Psychologie, und es begann das Zeitalter der Analyse.

1938 fügte Dr. Edward Vincent Jones die jüngsten Ergebnisse der Gehirn- und genetischen Forschung mit den brauchbarsten Entwicklungen der Physiognomie und der Phrenologie zusammen und fügte seine eigenen, unabhängigen Beobachtungen hinzu. Diese Synthese nannte er "Personologie", und sie verbreitete sich schnell und erfolgreich in den USA.

Robert und Elisabeth Whiteside und ihr Sohn Daniel brachten die Personologie einen großen Schritt weiter und erarbeiteten statistische Beweise für die Gültigkeit ihrer Aussagen.

In den frühen 60er Jahren initiierte Daniel Whiteside ein dreijähriges Forschungsprojekt, das die heutige Form der "Struktur / Funktion" hervorbrachte.

Grodon Stokes (damals Direktor für das Training bei der Touch for Health Foundation) lernte bei den Whitesides und machte 1963 den Abschluss. Die Partnerschaft der beiden erzeugte neue fortschrittliche Einsichten, eine Synthese von Verhaltensgenetik und spezialisierter Kinesiologie, die sie als "3in1–Concepts" bzw. "One Brain System" veröffentlichten. Die Absicht dahinter ist die Integration von Körper, Seele, Geist zur Erhaltung der eigenen Gesundheit und Selbsterkenntnis.

3in1–Concepts wird inzwischen weltweit gelehrt und erfolgreich im Bereich von Lernen und Persönlichkeitsentwicklung angewandt.

Das Gesicht eines Menschen erzählt....

mehr über seine Lebenserfahrungen als Worte, denn was jemand sagt, ist nur das, was er sagen möchte.

Deshalb sind die Strukturen ein offenes Geheimnis, das uns hilft, den anderen zu verstehen, ihn zu achten und respektieren - genau wie uns selbst.

Jede Struktur, die man im Gesicht wahrnehmen kann, repräsentiert eine Gehirnproportion im Inneren des Schädels, die wiederum bestimmten Funktionen zugeordnet ist.

Genauso wie ein Rennpferd sich von einem Kaltblüter, ein Sportwagen sich von einem Möbelwagen, ein Küchenstuhl sich von einem Schaukelstuhl unterscheidet, genauso ist die äußere Struktur von Gesicht und Körper ein Hinweis auf Fähigkeiten dieses Individuums, ein Hinweis auf seinen Lebenszweck, sein Lebensziel.

Unsere Strukturen drücken unsere Talente und unsere Lernaufgaben aus!

Je mehr wir über bestimmte Strukturen und ihre Funktionen bei uns selbst wissen und dieses Wissen anwenden, desto mehr kommen wir in Einklang mit unserer eigentlichen Bestimmung, unserem angeborenen genetischen Entwurf.

Das Entdecken der eigenen Strukturen und wie sie funktionieren unterstützt dabei, mir mehr zu vertrauen: zu entdecken, wer ich überhaupt bin, meine Fähigkeiten und Bedürfnisse, meine Einzigartigkeit.

Dieses Wissen schafft mehr Achtung für sich selbst und andere, so dass es in persönlichen Beziehungen leichter fällt, den anderen und sich selbst so anzunehmen, wie jeder ist.

Das menschliche Miteinander...

wird sehr viel leichter, wenn ich im Gesicht meines Gegenübers lesen kann, womit diese Person sich wohl fühlt, was ihr das Gefühl gibt, verstanden und angenommen zu werden.

Wenn wir emotionsgeladene "Zusammenstöße" mir markanten Menschen hatten, dann ruft jede ähnliche Erscheinung eine negative Wirkung hervor - Misstrauen, Gefahr, Bedrohung - "unsympathisch". Genauso trifft das auf positive Erfahrungen zu: "sympathisch".

Das heißt, unser Verhalten anderen Menschen gegenüber wird unbewusst gesteuert von unseren Lebenserfahrungen, die wir mit ähnlich aussehenden Personen gemacht haben - unbewussten Vorurteilen.

Je mehr wir uns von diesen Programmen unsers Glaubenssystems befreien können, desto einfacher ist es, die Einzigartigkeit anderer Menschen zu entdecken und zu respektieren und damit auch uns selbst!

Flyer